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05.07.2015

Von links: Manou Antweiler, Lukas Tulovic und Andreas Klambauer  (Foto: J.Wiessmann) - Heiße Nummer
Von links: Manou Antweiler, Lukas Tulovic und Andreas Klambauer (Foto: J.Wiessmann)

Heiße Nummer

Mit dem ersten Sieg von Lukas Tulovic (Eberbach, Team Freudenberg/MoBikes) endete die Yamaha-Cup-Premiere auf dem Hungaroring. Der erst 15-jährige Cup-Youngster setzte sich bei hochsommerlichen Temperaturen in einer dramatischen Schlussrunde gegen Manou Antweiler (Bienenbüttel, Team Bergau/Fuhrmann Motor) durch. Den dritten Podiumsplatz holte sich der Österreicher Andreas Klambauer (Tragwein, Zweirad Meggle - Team KR) knapp vor Patryk Kosiniak (POL-Tarnow, Yamaha Zentrum Köln - Artman Racing) und Maurice Ullrich (Team Pepe-Tuning/Romero), der die Meisterschaft weiterhin vor Antweiler anführt.

Es war eine in jeder Hinsicht heiße Nummer in Ungarn. Gleich in der ersten Kurve gab's eine Kollision, in die Loris Haug (München, Team MFZ / Motec), Daniel Rubin (Schwanau, Motorrad Rubin Racing Team), Jan Schmidt (Büdingen, B&S - ADAC Hessen Thüringen) und Marc Ruber (Reiskirchen, Ruber Racingteam by ZZF) verwickelt waren. Glücklicherweise blieben alle unverletzt, konnten das Rennen aber nicht fortsetzen. Während Polesetter Colin Rossi (SUI-Winterthur, Meggle/Rossi Tripletuning) im Tumult einen Stoß abbekam, dabei etliche Plätze eingebüßte und bei der Aufholjagd stürzte, übernahm Lukas Tulovic die Spitze und gab sie bis ins Ziel nicht mehr ab.

Das bedeutet aber nicht, dass Langeweile aufkam - im Gegenteil. Manou Antweiler fuhr die zwischenzeitlich auf knapp zwei Sekunden angewachsene Lücke wieder zu und attackierte in der Schlussrunde auf der allerletzten Rille. "Ich wusste, dass Manou dran war und bin Kampflinie gefahren. In der drittletzten Kurve kam der erste Angriff, in der nächsten hatte er das Vorderrad sogar ein paar Zentimeter vorne, musste dann aber weitgehen und ich konnte kontern. Zieleingangs wurde es dann noch einmal dramatisch, aber es hat gereicht. Das waren zweifellos die drei härtesten Kurven meines Lebens", jubelte Lukas über seinen ersten Sieg.

"Da ich nach hinten Luft hatte, wartete ich mit dem Angriff bewusst bis zur letzten Runde. Beim ersten Versuch kam ich außen auf die Curbs, in der letzten Kurve habe ich dann volles Risiko genommen, bin aber so quer gestanden, dass mein Lenker am Anschlag war", schilderte Antweiler die heiße Schlussphase. "Glücklicherweise bin ich sitzengeblieben, habe in der Meisterschaft den Rückstand auf zehn Punkte verkürzt und nun folgt mit Schleiz meine Lieblingsstrecke". Dort hält der 19-jährige Hanseate seit 2012 den Rundenrekord.

Kaum weniger hart wurde um den dritten Podiumsplatz gekämpft, mit dem glücklichen Ende für Andreas Klambauer: "In der ersten Kurve waren wohl einige Kollegen übermotiviert", beschreibt der erfahrene Österreicher die brenzliche Situation nach dem Start. "Ich bin dadurch an die neunte Stelle zurückgefallen, konnte mich aber Platz um Platz nach vorne kämpfen. Danke an mein Team für das perfekte Motorrad und gute Besserung an meinem Mechaniker Manfred, der bei einem unverschuldeten Verkehrsunfall verletzt wurde."

Patryk Kosiniak musste sich am Ende mit dem vierten Rang begnügen: "Der erste Teil des Rennen war nicht gut, ich kam einfach nicht in Schwung. Als Andi vorbei war, bin ich ihm gefolgt und wir konnten beide noch Maurice überholen. Doch fürs Podium hat's leider nicht ganz gereicht", ärgerte sich der Pole.

Meisterschaftsleader Maurice Ullrich musste sich 2015 das erste Mal die Siegerehrung von unten anschauen. "Mein Mechaniker konnte leider nicht nach Ungarn mitkommen, seine Erfahrung hat einfach gefehlt. Wir haben im Training viel experimentiert, aber es hat diesmal nur für die dritte Reihe gereicht. Im Rennen war ich am Schluss mehrfach in Sturzgefahr, deshalb habe ich an die Meisterschaft gedacht und die sicheren elf Punkte mitgenommen", verriet Ullrich.

Endlich wieder ein Erfolgserlebnis gab's für Dominik Rubin (Schwanau, Motorrad Rubin Racing Team) mit Platz sechs: "Ich weiß, dass ich vorne mitfahren kann, aber nach dem Pech bei den letzten Rennen wollte ich heute unbedingt Punkte heimbringen. Dafür hat's diesmal meinen Bruder Daniel erwischt, hoffentlich klappts in Schleiz mal bei uns Beiden".

Als Siebter fuhr Arnaud Friedrich (Limbach-Oberfrona, Zweirad Mildner) zum dritten Mal in Folge in die Top-Ten. "Ich war froh, dass ich unbeschadet aus ersten Kurve gekommen bin, denn ich habe auch einen Schlag abbekommen und dadurch zunächst ein paar Plätze verloren. Fünf Runden vor Schluss war ich auch an Dominik vorbei, habe mich dabei aber verbremst und musste geradeaus durch die Schikane. Ich habe dann die Hand gehoben und ihn wieder vorbeigelassen", schilderte der 15-jährige Sachse den kleinen Aufreger.

Adrian Pasek (POL-Komoròw, Team Freudenberg/Yamaha Zentrum Köln) war als Dritter aus der ersten Runde gekommen, im Ziel aber nur auf Platz acht. "Der Sturz im zweiten Qualifying machte mir zu schaffen. Ich hatte Schmerzen und deshalb am Ende abgebaut. Jetzt werde ich erst einmal meinen Fuß untersuchen lassen."

Zufriedenheit dagegen bei Christof Höfer (Reiskirchen, Fifty-Racing.de/powered by ZZF) mit Rang neun. Der Cup-Neuling beendete damit auch sein viertes Rennen in den Punkterängen: "Ich hab' einen guten Start erwischt und erstmals auch in der zweiten Rennhälfte konstant meine Rundenzeiten fahren können". Gar von einem genialen Start sprach Toni Thurmayer (Stockstadt, overdrive1.de - B&S Team). "Ich habe zehn Plätze gutgemacht und konnte vorne ganz gut mithalten. Gegen Ende haben Grip und Kraft nachgelassen und ich musste Arnaud und Christof passieren lassen, aber ich bin sehr zufrieden."

Auf den weiteren Punkteplätzen kamen Timo Kugler (SUI-Rebstein,Meggle Kugler Racing), Marco Freyer (Binswangen, Zweirad Hösl Racing), Piotr Surowiec (POL-Jozefoslaw, Yamaha Zentrum Köln), Marc Zellhöfer (Fürth, Pedack-ADAC Nordbayern e.V.) und Jan Viehmann (Hünfelden, Haas-Romero-Racing) ins Ziel.

Punktestand nach 4 von 8 Rennen: 1. Maurice Ullrich (81), 2. Manou Antweiler (71), 3. Lukas Tulovic (57), 4. Adrian Pasek (48), 5. Andreas Klambauer (38), 6. Patryk Kosiniak (37), 7. Arnaud Friedrich (29), 8. Christof Höfer (28), 9. Colin Rossi (26), 10. Daniel Rubin (25)


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