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Verlängerung im R7 Cup: Johannes Gauerke will mehr

Verlängerung im R7 Cup: Johannes Gauerke will mehr

Nach einem Podestplatz in Oschersleben sowie Gesamtrang 6 will es Johannes Gauerke noch einmal wissen und hat sich für ein zweites Jahr im Yamalube Yamaha R7 Cup eingeschrieben. Mit einem neuen Teamkollegen und frischer Motivation möchte er die Fehler der Vorsaison ausmerzen und trifft dafür umfangreiche Vorbereitungen.

Johannes Gauerke zählt im Yamalube Yamaha R7 Cup mit seinen 35 Jahren zwar nicht mehr zu den „jungen Wilden“, dennoch mischte er das Cup-Geschehen 2023 ordentlich auf. In Oschersleben kletterte er als Drittplatzierter sogar auf das Siegertreppchen, sein Highlight markierte jedoch das Zeittraining auf dem österreichischen Red Bull Ring.

„Denn dort stand ich zum ersten Mal aus eigener Kraft nach dem Qualifying auf Startplatz 2. Die Erkenntnis, dass ich als nicht mehr ganz so junger Hobby-Fahrer die Jungs, die aus der IDM Supersport 300 kamen, schlagen kann, hat mich unglaublich motiviert.“

RB Ring

In der Saison 2024 will es Johannes noch einmal wissen und hat sich daher erneut im Yamalube Yamaha R7 Cup eingeschrieben. „Die Stimmung im Fahrerlager ist sehr angenehm“, nannte er als Grund für die Wiederholungstat. „Außerdem wollen wir uns als Team weiterentwickeln, die Fehler vom vergangenen Jahr ausmerzen und uns der Konkurrenz stellen.“

Team – das ist das HGA Racing Team, „welches sich zunächst aus einer Reihe Hobby-Fahrern zusammensetzte, die mit der Zeit immer ambitionierter wurden“, erzählte Johannes.  „Für 2024 stehen wir richtig gut da. Neben einem Chefmechaniker umfasst unsere Mannschaft zwei Helfer und einen Koch. Außerdem betreut mich Tobias Bohnhardt, ein erfolgreicher Triathlet, in der sportlichen Vorbereitung. Des Weiteren stößt Tim Suchanek #21 als zweiter Fahrer zu uns.“

Mit dem Rennsport begonnen hat Johannes 2016, damals noch mit der Startnummer 41. „Am 5.02.2020 kam allerdings mein Sohn auf die Welt. Da musste die #41 natürlich weichen“, schmunzelte der Yamaha-Fahrer, der seitdem mit der Nummer 52 unterwegs ist.

Johannes, der sich ehrenamtlich bei der Bundesanstalt Technisches  Hilfswerk engagiert, hat sich für seine zweite Cup-Saison bereits exakte Ziele gesetzt: „Klar, wer im IDM-Paddock einmal auf dem Podest stand,  will mehr. Aber da wir die Konkurrenz noch nicht kennen, ist das Niveau  schwer einzuschätzen. Wichtig ist mir und uns als Team, dass wir unsere  Abläufe perfektionieren und perfekte Rahmenbedingungen schaffen, um uns auf jeder Strecke zu verbessern. Außerdem ist es mein Ziel, seltener zu stürzen und in jedem Rennen zu punkten.“

Besonders an sich selbst sieht der Elektrofachmann dabei noch Verbesserungspotenzial: „Wir wissen jetzt, dass wir, wenn alle Bedingungen stimmen und der Kopf frei ist, erfolgreichen Motorsport abliefern können. Wir wissen aber auch, dass ich, wenn ich sowohl fahren als auch schrauben muss, ein Nervenbündel bin. Außerdem sind uns im vergangenen Jahr ein paar Fehler unterlaufen, über die wir im Nachhinein lachen können, die uns aber das eine oder andere Ergebnis erleichtert hätten.“