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IDM300

IDM300

In der IDM Supersport 300 trennt sich die Spreu vom Weizen.

Wo stecken die Talente der Zukunft? Welche deutschen Nachwuchs-Racer haben das Zeug für den nächsten Schritt nach oben? 

Infos

Nur einer kann gewinnen. Wer das ist, bleibt meistens bis zur schwarz-weiß-karierten Zielflagge die große Frage. In der Nachwuchsklasse, die in ihre fünfte Saison gerollt ist, gehören Foto-Finishs fast schon zur Tagesordnung. Die IDM Supersport 300 hat sich vom anfänglichen Schattendasein zum Bestseller entwickelt. Denn auch hier ist alles gefragt, von Schnelligkeit, einer Portion Mut und Rennintelligenz bis hin zur benötigten Konstanz während der ganzen Saison. Die kleinste IDM-Klasse ist rappelvoll und wer sich hier durchsetzt, hat das Rüstzeug für höhere Aufgaben. Schon einigen Fahrern ist der Sprung in die Supersport 300-Weltmeisterschaft gelungen. Jeffrey Buis wurde 2020 sogar Weltmeister.

Wer zeitig anfängt, hat die besten Karten sich zu entwickeln. Das klappt gut in der Nachwuchsklasse, denn das Einstiegsalter liegt laut FIM-Reglement bei 13 Jahren. Drei Motorradmarken starten durch: Kawasaki mit der Ninja 400, KTM mit der RC 390 R und Yamaha mit der R3. Alle haben reichlich 50 PS. Weil die Motorenkonzepte völlig unterschiedlich sind, muss zwischen den Ein- und Zweizylindern mit ihren unterschiedlichen Hubräumen Chancengleichheit hergestellt werden. Das passiert durch festgelegte Gewichts- und Drehzahllimits. Dadurch können auch die Kosten besser unter Kontrolle gehalten werden. Wie in der Weltmeisterschaft werden auch in der IDM profillose Reifen von Pirelli gefahren. 

Natürlich hat Yamaha auch in der IDM Supersport 300 eine kleine Mannschaft mit heißen Eisen am Start. Gleich zum Saisonauftakt fuhr der Niederländer Twan Smits aufs Podium. Und auch drei Mädchen nutzen die Chance, sich auf der R3 zu entwickeln: Lucy Michel (D/Team Laux), Mia Rusthen (NOR) und Mieke Abbink (NL). 

Superbike

News

Valentin setzt Folger-Tradition fort

Der Nachname Folger hat im Rennsport Tradition!

In der Familie aus Bayern wurde schon immer Vollgas gegeben. Alexander „Xan“ Folger legte als ADAC Junior Cup-Gewinner von 1993 den Grundstein für den Rennsport-Ruhm. 1995 und 1996 bestritt er vier Grand-Prix-Läufe. Sein Neffe Jonas Folger fuhr sogar in der MotoGP auf den zweiten Platz. Aktuell ist er in der Superbike-Weltmeisterschaft verpflichtet. Was Beide gemeinsam haben: Das Sprungbrett für ihre Karrieren war die Internationale Deutsche Motorradmeisterschaft (IDM).

Mittlerweile ist der nächste Folger am Start. Es ist Valentin, 20 Jahre, Sohn von „Xan“. Er befindet sich in seiner zweiten Saison in der IDM Supersport 300 und fährt eine Yamaha R3. Die Erwartungen sind hoch. Name verpflichtet.

Diese Erfahrungen macht Valentin Folger ständig. Rund um die Gemeinde Obertaufkirchen sowieso. Die ganze Familie lebt im Inntal. Doch es stört ihn herzlich wenig. Noch steckt sein Projekt, irgendwann auch in der Weltmeisterschaft zu fahren, in den Kinderschuhen. Doch seine Eltern geben ihm Rückhalt. Vater „Xan“, der mit dem Rennsport eigentlich abgeschlossen hatte, ist nun auch wieder ganz bei der Sache. Nicht als Fahrer, aber als Mechaniker. Valentin hat als IDM-Späteinsteiger viel aufzuholen, aber sein ganzer Alltag ist auf den Rennsport ausgerichtet. Und Profis, die ihm Tipps geben können, hat er praktisch nebenan über dem Gartenzaun wohnen.

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Ein Herz für Lucy und die R3

Sie bestreitet auf der Yamaha R3 ihre erste komplette Saison in der Nachwuchsklasse, zählt 16 Jahre, kommt aus dem Erzgebirge und ist 1,50 Meter klein. Das ist aber eine ziemlich große Nummer für Lucy Michel, eine der wenigen Damen in der IDM Supersport 300. Doch Lucy kann gut damit umgehen. Gleich zum Saisonauftakt in Oschersleben schnappte sie sich acht Meisterschaftspunkte. Und zu den Rennen im tschechischen Most wurde die Schülerin vom Team unmittelbar nach den Abschlussprüfungen abgeholt. Ein Novum ist auch der Teamname: Suzuki Laux. Obwohl Lucy auf Yamaha fährt. Die Auflösung: Chef Stefan Laux ist Suzuki-Vertragshändler und finanziert den Rennsport auch über sein Geschäft. Da die Marke aber nicht Bestandteil der IDM ist und keine entsprechenden Fahrzeuge im Programm hat, kam so die Yamaha ins Spiel. 

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